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Infos zu Vergoldungen  

🔸 Vergoldet/goldplattiert/gold-plated (galvanisch)

Goldanteil: In der Regel sehr gering, meistens zwischen 0,05 bis 0,5 µm (Mikron), selten bis 0,9 µm. Ab 1 µm wird dann oft extra darauf hingewiesen. 2-5 µm ist dann eine wirklich starke, lange haltbare Vergoldung, übliche Pflege vorausgesetzt.

Trägermaterial: Messing, oft auch Edelstahl oder 925 Silber

Haltbarkeit: Sehr gering bis gut, je nach Mikron. Je höher die µm, und je sorgfältiger die Basisbehandlung des Trägermaterials, desto haltbarer die Vergoldung

Besonderheiten: Günstige Variante; Qualität stark abhängig von der Goldschichtdicke und der Behandlung des Trägermetalls. Keine gesetzlichen Vorgaben zur Mindestdicke.


🔸 Gold Vermeil

Goldanteil: in Deutschland ≥ 2,5 µm Echtgold mit mind. 10 Karat 

Trägermaterial: 925er Sterlingsilber

Haltbarkeit: Mittel bis gut. Auch hier gilt, Je höher die µm, und je sorgfältiger die Basisbehandlung des Trägermaterials, desto haltbarer die Vergoldung

Besonderheiten: Hochwertige Vergoldung auf edler Silberbasis; in den USA gesetzlich definiert. In Deutschland kein geschützter Begriff, aber international als Qualitätsstandard anerkannt.

🔸 Gold d’Or / Doublé d’Or

Goldanteil: In der Regel 5–10 % des Gesamtgewichts.

Trägermaterial: Meist Messing

Haltbarkeit: Sehr gut. Sehr langlebig bei sachgemäßer Nutzung.

Besonderheiten: Mechanisch aufgebrachte, langlebige Goldschicht (kein galvanischer Überzug). Entspricht dem Prinzip von „gold-filled“; traditionell französische Bezeichnung.


🔸 Gold filled

Goldanteil: Mind. 5 % des Gesamtgewichts

Trägermaterial: Meist Messing oder Kupfer

Haltbarkeit: Sehr gut. Sehr langlebig bei sachgemäßer Nutzung.

Besonderheiten: Mechanisch aufgebrachte, dicke, langlebige Goldschicht (kein galvanischer Überzug), die 50–100× stärker ist als klassische Vergoldung, bei meistens 14kt (mind. 10kt). In den USA gibt die FTC vor, dass dort ein Schmuck nur dann als „gold-filled“ bezeichnet werden, wenn der Goldanteil mindestens 5% vom Gesamtgewicht beträgt (also etwa 1/20).  meist 14k (mind. 10kt), 


🔸 PVD-Beschichtung 

PVD steht für Physical Vapour Deposition – ein modernes Verfahren, bei dem eine sehr dünne Metallschicht (zum Beispiel Gold) unter Vakuum auf den Schmuck aufgedampft wird.

Das klingt technisch, hat aber einen einfachen Effekt:

Die Beschichtung verbindet sich fest mit dem Metall, statt nur obenauf zu liegen – und ist dadurch besonders haltbar, farbstabil und hautfreundlich.

PVD-beschichteter Schmuck nutzt sich im Alltag deutlich langsamer ab als klassische Galvanik-Vergoldungen.

Er verträgt also auch häufiges Tragen, ohne sofort seinen Glanz zu verlieren.

Meist ist der Grundstoff Edelstahl, der an sich schon robust und allergikerfreundlich ist – in Kombination mit PVD ergibt das eine sehr langlebige Oberfläche ähnlich wie Gold filled.

Infos zu Massivgold

🔸 Massivgold 

Goldanteil: Je nach Legierung, z. B. 333 (33 %), 585 (58,5 %), 750 (75 %) 

Trägermaterial: Keine Beschichtung – Schmuck besteht durchgehend aus einer Goldlegierung 

Haltbarkeit: Hoch – aber abhängig vom Goldgehalt. Ich verwende bewusst nur 585er und 750er Gold. 

Bei dem 333er bzw. 375er Gold ist der Anteil der Nicht-Edelmetalle fast doppelt so hoch – und das wirkt sich langfristig auf Farbe und die Beständigkeit der Oberfläche aus.
Und trotz des geringeren Goldgehalts ist der Preisunterschied am Ende kaum spürbar — für eine deutlich niedrigere Qualität


Wenn eine preisbewusstere Variante gefragt ist, setze ich lieber auf Gold Filled: 

Mit einem deutlich höheren Goldanteil als „vergoldet“, langlebig und im Alltag optisch wunderbar nah am Vollgold (siehe oben bei Vergoldungen).

Besonderheiten: Kein Überzug, aber bei niedrigeren Legierungen (meist < 585) kann sich mit der Zeit die Farbe verändern, z. B. durch Kupferanteil. 


Gold, Karat-Einteilungen

Tipps & Tricks

Um ein Armband mit kleinerem, zartem Karabiner unproblematisch zu schließen, empfehle ich die Verlängerungskette kurz mit einem Klebestreifen am Handgelenk zu fixieren, so dass die Kette nicht wegrutscht, um dann den Karabiner einzuhängen. Klebestreifen weg und voila! - Armband geschlossen. 

Was ist Chlorieren von  Naturkautschuk?


Ein besonderes Qualitätsmerkmal meiner Taschen aus Naturkautschuk (Latex) st die aufwendige Veredelung des Materials.
Jede Latexbahn wurde, bevor sie in einercTasche verarbeitet wurde, in einem speziellen Bad-Verfahren chloriert,
 sog. „Silky Latex“.


Was bedeutet das?

  • Haptik: Das Naturlatex verliert seine natürliche Klebrigkeit und erhält eine seidige, fast samtige Oberfläche. Es fühlt sich auf der Haut und an der Kleidung wunderbar geschmeidig an.
  • Schutz: Durch diese Veredelung wird das Material dauerhaft versiegelt. Es ist dadurch deutlich widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse, zieht weniger Staub an und benötigt weitaus weniger Pflege als herkömmliches Latex.
  • Beständigkeit: Dieses Verfahren sorgt dafür, dass die Tasche auch nach Jahren  ihre Form und Eleganz behält, sofern man die üblichen Pflegehinweise beachtet.