„Sei du selbst die Veränderung, 
die du dir wünschst für diese Welt.“

Mahatma Gandhi

🌿 Materialien & Gedanken zur Nachhaltigkeit


Beim Kauf der Materialien für meine Schmuckstücke lege ich nicht nur Wert auf Qualität, sondern beziehe – wann immer möglich – handgefertigte Elemente aus Sozialprojekten. Diese ermöglichen es beispielsweise Frauen in Indien oder Afrika, sich ein eigenständiges Einkommen zu sichern.

Auch Materialien aus fairem Handel sowie von kleinen, feinen Manufakturen anderer Künstler*innen finden ihren Weg in meine Werkstatt.


Ich bin stets auf der Suche nach inspirierenden Materialien, die einem Schmuckstück das gewisse Besondere verleihen können.


Einige Perlen oder Rohlinge (Ringe, Armreifen) aus Ton, Silberdraht/ Golddraht oder Edelmetallblech fertige ich selbst von Hand. 

Wie viele andere Schmuckhersteller verwende ich außerdem – sofern erhältlich – recyceltes 925er Silber.

Weitere  Basismaterialien wie andere  Ringrohlinge, Armreifen-Rohlinge, außerdem Kugeln, Charms, Ketten und Edelsteinkugeln beziehe ich von langjährigen Händler*innen, mit denen ich gute Erfahrungen hinsichtlich Herkunft und Qualität gesammelt habe. 


Auch antikes oder Vintage-Material – quasi „Second Hand“ – fließt in meine Stücke mit ein.

Die verwendeten Muschel- und Schneckenhäuser stammen überwiegend von Strandfunden (im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften) und waren beim Fund bereits leer – keine Tiere mussten für meine Schmuckstücke sterben, wie es leider oft üblich ist.

Einige Süßwasserperlen, die ich verarbeite, stammen aus Erbstücken meiner Großmutter – so schließt sich ein Kreislauf, anstatt einen neuen zu eröffnen. Nur in ausgewählten Fällen kaufe ich Perlen bewusst zu.


Wird mein Schmuck nicht im Atelier oder vor Ort verkauft, sondern online bestellt und von mir verpackt, versuche ich auch beim Versand möglichst nachhaltig zu handeln:

Neben neuer Kartonware verwende ich z.B auch immer wieder saubere Kartons und Füllmaterial, die ich selbst bei Materialbestellungen erhalten habe – sofern alles in gutem Zustand sind. 
So erhalten Verpackungsmaterialien eine „zweite Chance“, bevor sie im Papiermüll landen.
Selbstverständlich sind alle von mir verwendeten Verpackungen ordnungsgemäß lizenziert und im Verpackungsregister LUCID registriert – der Umwelt zuliebe und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben.


Die Schmuckstücke selbst verpacke ich überwiegend in Behältnisse aus Kraftpapier, recyceltem Papier (FSC-zertifiziert), oder in kleine Jute- und Leinenbeutel. Auch recyceltes Kunstleder oder Samtbeutel kommen zum Einsatz – mit Bedacht gewählt.


Das alles sind sicher keine perfekten Lösungen, und sie werden nicht zu 100 % Umwelt und Klima entlasten. Aber sie beruhen auf reflektierten Entscheidungen – und einem ehrlichen Bemühen um einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.


Ich suche die Balance. Extreme sind selten hilfreich, wenn das Leben gelebt werden will.

Nicht alles ist immer perfekt – manchmal sind Kompromisse notwendig.


Ich vermeide es bewusst, mit großen Worten ein überhöhtes Bild von Nachhaltigkeit, Ethik oder Moral zu zeichnen, wie es in der Branche leider oft geschieht.

Denn der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist inzwischen vielfach zur Floskel verkommen – ich möchte ihn nicht als bloßes Etikett benutzen.


Was ich aber mit gutem Gewissen sagen kann:

Ich tue mein Bestes – und das auf hohem Niveau.